Spannend ist auch, dass die Venus in dichten Wolken aus Schwefelsäure gehüllt ist. Diese Wolken reflektieren viel Sonnenlicht, wodurch die Venus am Nachthimmel sehr hell leuchtet. Aus diesem Grund wird sie manchmal der „Morgenstern“ oder „Abendstern“ genannt, da sie oft kurz vor Sonnenaufgang oder nach Sonnenuntergang zu sehen ist.
Ein Tag auf der Venus ist unglaublich lang: Die Venus braucht 243 Erdentage, um sich einmal um ihre Achse zu drehen! Das ist länger als ein Venusjahr, das nur 225 Erdentage dauert. Außerdem dreht sich die Venus in die entgegengesetzte Richtung zur Erde. Das bedeutet, auf der Venus geht die Sonne im Westen auf und im Osten unter.
Die Oberfläche der Venus ist trocken und voller Vulkanlandschaften, Berge und riesiger Ebenen. Es gibt Hinweise darauf, dass es auf der Venus in der Vergangenheit aktive Vulkane gegeben haben könnte, und manche Wissenschaftler vermuten, dass einige vielleicht noch heute aktiv sind.
Obwohl die Venus heute lebensfeindlich ist, ist sie für Wissenschaftler ein spannender Forschungsort. Sie hoffen, durch die Erforschung der Venus mehr über den Klimawandel und die Entwicklung von Planeten zu lernen.
Der wohl höllischste Planet: Durch die dichte Atmosphäre aus Kohlendioxid steigen die Temperaturen auf der Venus am Tag auf 460 Grad. Aus dicken Wolken fällt Regen aus ätzender Schwefelsäure, und der Boden ist mit Vulkanen übersät.

